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Posthumane Zukunftsvisionen sind in den vergangenen Jahren populär geworden. Sie beschreiben ein Übermorgen, in dem der Mensch durch technische Mittel grundlegend verändert werden kann und selbst zur Maschine wird. Die damit verbundenen Hoffnungen und Befürchtungen sind Symptome einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine längst zum Problem geworden sind. Wie wird die Unterscheidung von Mensch und Maschine im Zukunftsdiskurs gehandhabt? Und was sagt uns dies über unsere eigene gesellschaftliche Gegenwart?

Sascha Dickel ist Politikwissenschaftler und Soziologe und war u.a. am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin und an der TU München tätig. Seit 2017 ist er Juniorprofessor für Mediensoziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Arbeitsgebiete sind digitale Kommunikation, gesellschaftliche Zukunftsdiskurse und Partizipation in Wissenschaft und Technik

In Kooperation mit:
Haus der Begegnung
Forschungsplattform Organizations & Society
Institut für Philosophie